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	<title>Kommentare zu: Indira Heidemann gewinnt im Theaterlabor Bielefeld</title>
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	<description>Das Portal für Poetry Slam- und Lesebühnen-Kultur in OWL</description>
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		<title>Von: Sven</title>
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		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 12:06:52 +0000</pubDate>
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		<description>[...]Es war deutlich zu spüren, dass die beiden kulturellen Gegenpole – Hochkultur und Off-Literatur – sich nicht wie gewünscht gegenseitig ein wenig reizen und damit anfeuern würden. Eher das Gegenteil war der Fall.[...] 

Aber was hätte da kommen sollen ? Ich hatte da sehr stark das Gefühl das es von Seiten des Publikums weniger darum ging etwas neues  kennen zu lernen oder sich darauf einzulassen, sondern viel mehr Texte der Leute zu hören, die sie aus dem Theaterlabor kennen und diese dann dementsprechend zu unterstützen. 

Da wurde mehr Wasserglas Lesung gefordert als Poetry Slam... und auch wenn Zwischenrufe legitim sind hat es doch etwas von Respekt vor dem Künstler bzw. Moderator zu tun, das man nicht unfreundlich &quot;Fang an !!!&quot; in den Saal ruft. 

&quot;Neben all dem war deutlich zu beobachten, dass alle eigentlichen Slammer sich sichtlich unwohl fühlten und dann auch zügig und irgendwie unbemerkt von Dannen zogen&quot;

Bis auf einen, dieser nutzte die Wahlhelfer Installation in einem Raum um bei verrückter Techno Musik mit seinen Freunden noch bis deutlich nach Mitternacht zu tanzen... Die Künstler freuten sich, hätten sie doch nie gedacht das jemand dazu tanzt.

Und doch hat diese Offenheit nicht jedem gefallen, so wurde unser Aufbruch von der Thekendame mit der Aussage begleitet &quot;Na toll, sind die immer noch nicht weg ?!&quot;

Ich fand es schade, gerade bei einer solchen Location mit einem solchen Publikum hätte ich erwartet das man dort willkommen ist, aber wahrscheinlich ist es wirklich so, die die am meisten von Freiheit und Offenheit predigen, sind die welche sie in Wirklichkeit garnicht wollen... schade...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]Es war deutlich zu spüren, dass die beiden kulturellen Gegenpole – Hochkultur und Off-Literatur – sich nicht wie gewünscht gegenseitig ein wenig reizen und damit anfeuern würden. Eher das Gegenteil war der Fall.[...] </p>
<p>Aber was hätte da kommen sollen ? Ich hatte da sehr stark das Gefühl das es von Seiten des Publikums weniger darum ging etwas neues  kennen zu lernen oder sich darauf einzulassen, sondern viel mehr Texte der Leute zu hören, die sie aus dem Theaterlabor kennen und diese dann dementsprechend zu unterstützen. </p>
<p>Da wurde mehr Wasserglas Lesung gefordert als Poetry Slam&#8230; und auch wenn Zwischenrufe legitim sind hat es doch etwas von Respekt vor dem Künstler bzw. Moderator zu tun, das man nicht unfreundlich &#8220;Fang an !!!&#8221; in den Saal ruft. </p>
<p>&#8220;Neben all dem war deutlich zu beobachten, dass alle eigentlichen Slammer sich sichtlich unwohl fühlten und dann auch zügig und irgendwie unbemerkt von Dannen zogen&#8221;</p>
<p>Bis auf einen, dieser nutzte die Wahlhelfer Installation in einem Raum um bei verrückter Techno Musik mit seinen Freunden noch bis deutlich nach Mitternacht zu tanzen&#8230; Die Künstler freuten sich, hätten sie doch nie gedacht das jemand dazu tanzt.</p>
<p>Und doch hat diese Offenheit nicht jedem gefallen, so wurde unser Aufbruch von der Thekendame mit der Aussage begleitet &#8220;Na toll, sind die immer noch nicht weg ?!&#8221;</p>
<p>Ich fand es schade, gerade bei einer solchen Location mit einem solchen Publikum hätte ich erwartet das man dort willkommen ist, aber wahrscheinlich ist es wirklich so, die die am meisten von Freiheit und Offenheit predigen, sind die welche sie in Wirklichkeit garnicht wollen&#8230; schade&#8230;</p>
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